Wiedervereinigung mit Kramnik verloren?

Und Hartmut Metz beschloss, als Schachjournalist mit dem folgenden Satz in der ►taz berühmt zu werden:

Der Bulgare hatte im Vorjahr bei der „Toiletten-Affäre“ zwar die WM-Wiedervereinigung mit Kramnik verloren, aber beim Schach- Weltverband Fide die Rückkehr in den WM-Zyklus erstritten.

Für alle, die in der Schach-Szene nicht so daheim sind, übersetze ich das gern ins Deutsche:

Der Bulgare Veselin Topalow hatte bei der Schach-Weltmeisterschaft 2006 in Elista, die hauptsächlich aufgrund der sogenannten Toiletten- Affäre in die Presse geriet, den Kampf um den wiedervereinigten Weltmeistertitel zwar gegen Wladimir Kramnik verloren, es im Nachhinein aber erreicht, dass der Schach-Weltverband FIDE ihm einen privilegierten Einstieg in den nächsten WM-Zyklus zugestand.

Aber Metzens Formulierung ist schon schmissiger!

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